Schritt-für-Schritt Anleitung zum Spotten

Technik für Spotter - Warum das Ganze?

Nach etwas über 10 Jahren spotten komme ich an den Punkt, wo ich die gemachten Erfahrungen Teilen möchte. Jeder macht in dem Hobby Erfahrungen auf die er verzichten möchte und die teilweise unnötig waren. Damit ihr die Fehler, die ich gemacht habe, nicht auch machen müsst, habe ich mich entschieden, diesen kleinen Text zum Thema zu verfassen. In ihm, sind meine Erfahrungen in eingedampfter Form zusammengefasst.

 

Um erfolgreich zu spotten reicht es meist nicht aus, sich mit nur der Kamera ausgerüstet, an einen beliebigen Zaun zu stellen. Eine gründliche Vorbereitung kann die Chancen auf ein gutes Bild deutlich erhöhen. Hier muss man sich auch vor Augen führen, dass man teilweise ja viele Stunden auf das Objekt der Begierde warten muss. Innerhalb dieser Zeitspanne kann einiges passieren. Die menschliche Physis wird auf das ärgste strapaziert, durch etwaige Temperaturschwankungen, Wetterumschwünge oder aber der Hunger schlägt zu. Alles muss bedacht werden, damit man in dem richtigen Moment sein Bild bekommt.

Doch selbst, wenn man die Punkte wie oben beschrieben alle bedacht hat, kann es immer noch passieren, dass etwas mit der technischen Seite, also mit der Fotoausrüstung, nicht stimmt. Waren die Akkus auch wirklich geladen, sind die Speicherkarten auch wieder von der letzten Foto-Tour entleert worden und vor allem, ist das richtige Objektiv gewählt? Fragen über Fragen, die alle im Vorfeld geklärt wollen sein. Es gibt ja nichts ärgerlicheres, als eine lange Fahrt zum Flughafen und dann verhaut man das ersehnte Bild, durch einen selbstverschuldeten Fehler. Auch hier sieht man wieder deutlich, dass eine richtige Vorbereitung essentiell ist.

Aber nicht nur die menschlichen Grundbedürfnisse und die technische Ausrüstung muss bedacht werden. Auch der Komfort darf nicht zu kurz kommen, man ist ja schließlich nicht auf einer Survivaltour, sondern man geht ja seinem Hobby, dem Spotten, nach. Entsprechend kann man einen bequemen Klappsessel aus dem Campingbedarf einplanen, oder aber auch eine kleine Kühlbox kann im Hochsommer nicht schaden. 

 

Um all diese Bedürfnisse anzusprechen, unterteile ich dieses Kapitel „Technik für Spotter“ in mehrere Bereiche:

  1. Checkliste, oder was sollte man auf keinen Fall bei seinem Spottingtrip vergessen!
  2. Fototechnik, oder was brauche ich für Technik in freier Wildbahn?
  3. ADS-B, oder wie bekomme ich Informationen über den aktuellen Traffic?
  4. Funkscanner, wie könnte ich dieses Gerät nutzen, wenn es erlaubt wäre? (Beachtet unbedingt das geltende Recht!!!)
  5. Leitern, welche Leiter ist für mein Zweck die richtige?
  6. Stühle, Komfort beim Spotten muss sein!
  7. Literatur, wenn man die persönlichen Grundlagen erweitern will!
  8. EBV-Programme, elektronische Bildverarbeitung und die passenden Programme!
  9. Gimmicks, ein wenig Spaß ist angebracht!

 

Nachdem man alle Punkte angesprochen wurden, welche zu beachten sind wird einem klar, dass das Spotten kein wirklich günstiges Vergnügen ist. Wenn man jetzt noch die Anfahrten und Reisen berücksichtigt, die man benötigt um zu den begehrten Spots der Welt zu gelangen, wird einem bewusst, dass man sich kein Nebenhobby mehr gönnen braucht. Es fordert einen voll und ganz, in allen Belangen!


Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung, nutzt dafür das Kontakt Formular.



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