Checkliste für das Spotting

Die Tour zum Flughafen will gut geplant sein. Es gibt nichts ärgerlicheres als ein vergessener Gegenstand, der die Erfolgsaussichten auf ein gutes Bild radikal reduziert. Ich habe eine Liste von Dingen zusammengefasst, die mich auf meinen Reisen meist begleiten. Hierbei sind vor allem das Fotoequipment entscheidend, wie zum Beispiel die entsprechenden Kameras, oder die für die Situation passenden Objektive.

Aber meist scheitert das Fotovorhaben an viel banaleren Dingen. Die Akkus sind nicht geladen, oder die Speicherkarte wird vergessen. Solche Nachlässigkeiten haben enorme Auswirkungen und müssen immer vermieden werden.

Auch sollte man in diesem Zusammenhang das Alter seiner Akkus im Auge haben. Es gibt nichts heimtückischeres als ein Akku, der über die Jahre an Leistung verliert und im entscheidenden Moment komplett aufgibt. Hier ist schnell für Ersatz zu sorgen, gerade ein Akku der im Sommer dank der für ihn optimalen Temperaturen funktioniert hat, kann im Herbst oder Winter dann schon nach ein paar Bildern den Geist aufgeben.


Die benötigten Kameras DSLRs einplanen

Ohne Kamera kein Bild. Wer dies genauso sieht, der wird bei der Wahl der Kamera ebenso sorgfältig vorgehen wie ich. Über die Jahre hat sich herauskristallisiert, dass eine Kombination aus Crop und Vollformat Kamera für die Spotterei ideal ist. Für nahe Objekte ist die Vollformat-Kamera in Kombination mit einem Weitwinkel bestens geeignet. Für lange Distanzen ist eine Crop-Kamera in Verbindung mit einem Tele ideal. So kann eine größtmögliche Brennweitenbereichsabdeckung erreicht werden. Zur Zeit nutze ich zu diesem Zwecke eine Kombination aus Canon EOS 5D MK III und Canon EOS 80D. Weitere Informationen zum Thema Kamera findet ihr hier, klickt mich!

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Für alle Situationen die passenden Objektive

Um das Gepäck nicht zu schwer werden zu lassen, ist eine zweier Objektiv Kombination eine mögliche Option. Denkbar ist das Canon 18-55mm und Canon 70-300mm, hier werden mehrere Eigenschaften sinnvoll verbunden. Kosteneffizienz, Qualität und Gewicht. Wenn es etwas teurer sein darf, dann ist die Kombination aus dem Canon EF 24-105 in Verbindung mit dem Canon EF 100-400 die beste Wahl am Platz.

Wem das Gewicht nichts ausmacht, der kann auch zu der beliebten dreier Objektiv-Kombi greifen. Diese könnte zum Beispiel aus einem 16-35mm, 24-105mm und 100-400 bestehen. Wenn nun noch eine Vollformat- und Cropkamera zur Verfügung stehen, ist der eigenen Kreativität keine Grenze mehr gesetzt. Weitere Informationen zum Thema Objektive findet ihr hier, klickt mich!

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Immer die Akkus ausreichend geladen halten

Bei den Akkus sollte man sich immer im Klaren über deren Ladezustand sein. Wer kennt das nicht, ein Anruf, eine Information und los geht es. Der wichtigste Flieger des Jahres steht vor der Tür und man muss beim aktivieren der Kamera bemerken, dass diese nicht startet. Der Akku ist leer und man steht nun am Flughafen und hat nichts zu tun. Daher ist ein bewusster Umgang mit den Akkus mehr als sinnvoll. In diesem Zusammenhang achte ich immer darauf, das genügend Ersatzakkus vorhanden sind. Ebenfalls ist es nicht zu verachten, wenn bei der Nutzung mehrerer Kameragehäuse darauf geachtet wird, dass baugleiche Akkus verwendet werden können. So ist das untereinander Tauschen ohne weiteres möglich und man hat Strom für weitere 1.000 Bilder. Weitere Informationen zum Thema Akkus und Stromversorgung findet ihr hier, klickt mich!

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Sind die Speicherkarten leer und eingepackt?

Speicher kann man eigentlich nie genug haben. Gerade in Zeiten, wo meist nur noch in RAW fotografiert wird und die Kameras 10 Bilder pro Sekunde schaffen, ist schnell die ein oder andere Speicherkarte voll. Zum Glück sind die SD und CF Karten nicht mehr so extrem teuer wie noch vor ein paar Jahren noch. Wer auf Datensicherheit wert legt, der sollte nicht immer gleich zu der größten Speicherkarte greifen. Es gibt kein größeres Desaster, als nach einem ereignisreichen Fototag feststellen zu müssen, dass die Karte zwar beschreibbar ist, aber Fehler beim auslesen generiert. Hier habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, dass ich 4 mal 64GB Karten mitführe und diese im Stundentakt wechsle. So ist ein Totalausfall zumindest nicht mehr so wahrscheinlich und man hat immer noch viele Bilder vom Tag, die den Verlust der einen Speicherkarte ein wenig abmildern. Weitere Informationen zum Thema Speichermedien findet ihr hier, klickt mich!

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Liegt der Stuhl schon im Auto bereit?

Jeder kennt das, die Flieger auf die man gewartet hat sind alle gelandet oder gestartet und nun beginnt das große Warten auf die nächsten erstrebenswerten Fotoziele. Wer hier nicht mit einem bequemen Stuhl ausgestattet ist, wird den Tag schnell verfluchen. Auch lässt es sich im Stehen schlecht dösen und so könnte für die nächste Flugzeugwelle, die entscheidende Konzentration fehlen. Dies will keiner, daher ist ein bequemer Stuhl als treuer Begleiter am Flughafen ein Muss. Weitere Informationen zum Thema Stühle und Komfort findet ihr hier, klickt mich!

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Ist eine Leiter vor Ort nötig?

Damit der Zaun nicht ständig im Bild erscheint, bzw. ein Fotografieren überhaupt erst möglich wird, ist eine Leiter ein essentielles Ausstattungsaccessoire eines jeden Spotters. Je nach belieben gibt es diese aus verschiedenen Materialien angefangen aus Holz, bis hin zu dem Hightechmaterial Carbon aka. Kohlefaser. Ich persönlich habe mich für eine leicht Aluminiumleiter entschieden, welche über vier Stufen verfügt. Dies ist ein guter Kompromiss aus Gewicht und Verstaubarkeit im Auto.

Vielen reicht auch ein kleiner Haushaltstritt, dieser ist leicht und klappbar. Somit nimmt er wenig Platz weg und ist immer stets zur Hand. Weitere Informationen zum Thema Leitern findet ihr hier, klickt mich!

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Welcher Fotorucksack / Fototasche passt für den heutigen Tag?

Zum sicheren und sachgerechten  Transportieren nutze ich unterschiedliche Rucksäcke. Je nachdem welche Ziele gesteckt sind, werden die Größen variiert. Da geht es den Spottern wie den meisten Frauen mit ihren Handtaschen. Man kann nie genug haben, für jeden Zeitpunkt und Zweck braucht man etwas passendes. Auch ist manchmal eine Kombination aus Fotorucksack und Fototasche denkbar, zum Beispiel wenn ein ganzer Tag fototechnisch abgebildet werden soll. Dann muss die gesamte Ausrüstung mitgeführt werden und der so erhaltene Stauraum verhindert, dass die teure Technik gequetscht werden muss.

Weitere Informationen zum Thema Rucksäcke und Taschen findet ihr hier, klickt mich!

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Führe ich genügend Getränke mit mir?

Exemplarisch zeige ich hier mal ein Bild der österreichischen Powerbrause. Wasser tut es natürlich auch, zumal ich eher Kaffee als Getränk beim spotten bevorzuge. Man will schliesslich wach bleiben, um so nicht den entscheidenden Moment zu verpassen.

Bei einem Tagesausflug im Sommer, sind so schon schnell 3-4,5 Liter Wasser einzuplanen. Auch wenn keine körperlichen Höchstleistungen vollbracht werden, die ständige Exposition der Sonne gegenüber, lässt den persönlichen Flüssigkeitsbedarf in die Höhe schnellen.

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Wie lange bleibe ich weg? Wie viele Mahlzeiten muss ich einplanen?

Leerer Magen spottet nicht gerne... so, oder zumindest ähnlich. Auch hier habe ich wieder exemplarisch ein Bild genutzt, welches jetzt allerdings nicht zur Mono-Ernährung via PowerRiegel aufrufen soll. Eine Ausgewogenen Ernährung sollte natürlich immer im Vorfeld mit eingeplant werden, damit man die schwere Kamera-Objektiv Kombination im entscheidenden Augenblick auch ruhig halten kann. Und immer Reserven mitführen es kommt ja häufiger vor, dass aus einem kurzen einstündigen Spotten dann doch ein 12 Stunden Tag wird. Hier lauert der Hungerast und gefährdet das Spottingergebnis, also Obacht!

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Wird es sonnig, brauche ich einen Sonnenschutz?

Wer den ganzen Tag der Sonne exponiert ist, der muss sich gut schützen. Hier sollte die Wahl auf ein gutes Sonnenschutzmittel fallen, welches auch rechtzeitig auf die Haut aufgetragen wird. Und bitte nichts zum sprühen wählen, dies versaut schnell das Vergnügen. Schon des Öfteren war zu beobachten, dass sich Spotterkollegen an den Spottingpunkten mit Sonnenspray präparieren. Das ist zwar gut für die Haut, aber sehr schlecht für die Kameraausrüstung der Anderen. Wer liebt es nicht, wenn gerade beim Objektivwechsel ein Hauch von Sonnenspray sich auf dem Spiegel niederlegt... da sind emotionale Gespräche vorprogrammiert.

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Ist mit Insekten zu rechnen?

Wer sich Beobachtungspunkte im Dickicht sucht, der sollte sich mit einem guten Anti-Insekten Mittel  vor ungebetenen Gästen schützen. Keiner möchte blinde Passagiere in Form von Zecken mit nach Hause bringen. Ebenso ist eine vernünftige Kleiderwahl zu treffen, hierbei ist eine lange Hose und Hemden mit langen Ärmeln sicher sehr nützlich.

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Wird das Wetter halten? Brauche ich evtl. einen Regenschirm?

Ebenfalls ein essentielles Accessoire ist der Regenschirm, so kann man sich zumindest mal kurz gegen ein Schauer schützen. Somit bleibt die Kameraausrüstung und mal selber trocken und funktionsbereit. Ein Schirm bietet neben Regenschutz natürlich auch einen hervorragenden Sonnenschutz. Der mobile Schatten ist gerade im Hochsommer ein entscheidender Überlebensvorteil und eine ideale Ergänzung für den mitgeführten Flüssigkeitsvorrat.

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Wieviel Kaffee brauche ich pro Tag? - Thermoskanne einpacken!

Wer ein Kaffeejunkie ist, für den ist die Thermoskanne einfach unersetzlich. Unterwegs ein Kaffee belebt und hält länger wach, somit ist die Thermoskanne ein unerlässlicher Gegenstand und muss immer mitgeführt werden. Hier verhält es sich im Übrigen wie mit den Rucksäcken, man kann nie genug unterschiedliche Variationen besitzen. Für jede Gelegenheit gibt es die passende Größe!

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Ergänzung für das Museum

Ist der Blitz dabei und sind genügend Batterien eingepackt?

Da die Lichtsituation im Museum meist als eher schlecht zu bezeichnen ist ist es sinnvoll, einen externen Blitz mit sich zu führen. Wenn die Kamera über einen internen Blitz verfügt, dann ist dies eher als Notnagel zu betrachten. Ein Ausstellungsstück im Museum braucht einfach mehr Blitz-Leistung als ein Kaffeekränzchen zu Hause. Hier bietet nur der externe Blitz genügend Leistungsreserven.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die jeweiligen Regularien des besuchten Museums zu kennen. Es gibt nicht gerade wenig Ausstellungshallen, in denen das Blitzen generell verboten ist. Diesen Sachverhalt gilt es vorab zu klären; ein lebenslanges Besuchsverbot will keiner provozieren. Weitere Informationen zum Thema Blitze findet ihr hier, klickt mich!

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Mit dem Einbeinstativ lässt es sich im Museum super fotografieren!

Wenn es sehr dunkel ist und die Nutzung eines Blitzes und eines Statives generell verboten wurde, ist ein Einbein meist eine noch gerade so vom Museum tolerierte Unterstützungsmaßnahme. Wenn man einigermaßen geübt ist im Umgang mit dem Einbeinstativ, dann wird man auch ziemlich lange Belichtungszeiten erzielen, ohne das ein verwackeltes Bild entsteht. Weitere Informationen zum Thema Einbeinstativ findet ihr hier, klickt mich!

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Wenn erlaubt, dann ist das Dreibein die erste Wahl im Museum!

Das Nonplusultra im Bereich der Museumsfotografie ist natürlich das Dreibein-Stativ. Hiermit kann man sich nach belieben in der Ausstellungslandschaft austoben und das Maximum aus der jeweiligen Lichtstimmung herauskitzeln.

Wer sehr experimentierfreudig ist und ein sehr tolerantes Museum erwischt hat, der kann auch mit einem Dreibein-Stativ und mehreren Blitzen arbeiten. Das Schlagwort hierbei ist "Entfesseltes Blitzen", wen dieses Themengebiet interessiert, den kann ich dazu die passende Fachliteratur empfehlen. Weiter Informationen zum Thema Stativ findet ihr hier, klickt mich!

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AKTUELL VOM 2017 06 08  Die Spotting Checkliste zum Download!

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Spotting_Checkliste_Frankfurt_ETC
Die Spotting Checkliste, nicht nur für den Frankfurter Flughafen.
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