Fototechnik füR Spotter

Der Sinn der Ersatzakkus

Damit die Kameras ihren Dienst entsprechend verrichten können, ist eine zuverlässige Stromversorgung unerlässlich. Aus diesem Grund ist es sicher sinnvoll, dass mehr als nur ein Akku mitgeführt wird. Zusätzlich ist eine mobile Ladevorrichtung sicher nicht zu verachten. Gerade im Winter geraten die Akkus an ihre Spezifikationsgrenzen und liefern bei weitem nicht die gewohnte Ausdauer. Hier ist eine gute Ausstattung an Zweit- oder sogar Drittakkus mehr als angebracht.

Wenn die Touren länger werden und es keine Möglichkeit gibt die Akkus im Hotel, oder sonst wo zu laden, dann ist es von Vorteil wenn eine Ladeadapter für den Zigarettenanzünder im Auto genutzt werden kann. Auch als sehr hilfreich haben sich Ladegeräte erwiesen, die mittels USB-Kabel an eine Powerbank angeschlossen werden können. So ist eine deutlicher Gewinn an Aktionsradius zu erreichen.


Original

Wer eine stimmige Ausstattung sein eigen nennen will, der sollte natürlich nicht auf die original Akkus verzichten. Diese liefern die gewohnte Leistung und die Qualität ist bekannt und verlässlich.

Canon AKKU LP-E6N

Bildquelle: Amazon.de*

Nachbau

Auf dem Markt befinden sich viele Nachbauakkus. Mit diesen günstigeren Varianten kann ebenfalls eine deutliche Erweiterung der möglichen Auslöseanzahl erreicht werden. Welcher Typ von Akku letztendlich mitgeführt wird, ist eine individuelle Entscheidung, nach Abwägung der persönlichen Präferenzen. 

AKKU LP-E6N Nachbau

Bildquelle: Amazon.de*



Batteriegriff

Eine elegante Art das Handling und Ausdauervermögen seiner Kamera zu verbessern, ist das Anbauen eines Batteriegriffes. Bei der Installation des zweiten Akkus, wird nicht nur die Auslösereichweite verdoppelt, sondern es ergibt sich auch der Vorteil, dass nun ein Hochformatauslöser zur Verfügung steht. Auf Grund dieser beiden Attribute ist es sinnvoll, sich Gedanken über die Anschaffung eines solchen Griffes Gedanken zu machen.

Canon EOS BG-E11 Batteriegriff

Bildquelle: Amazon.de*



Batterieladegerät

Wer ernsthaft Fotografie betreibt, der wird einen enorm hohen Batterieverbrauch feststellen. Recht schnell wird man sich nach Alternativen umschauen und dabei ist das Thema Batterieladegerät bzw. Akkus unvermeidlich. Wenn man sich vor Augen führt, wie schnell eine 10er Stange Alkaline-Batterien verbraucht ist, dann ist es schon erschreckend.

Alleine das Blitzgerät benötigt für den Einsatz 4xAA Batterien. Diese Ladung sollte eigentlich einen intensiv genutzten Tag halten. Das ist leider nicht immer der Fall, es kann vorkommen das auch mal 2 Sätze am Tag verschlissen werden - sprich acht AA Zellen. Wenn schnelle Blitzfolgen von Nöten sind, dann kommt man mit 2/3 leeren Zellen nicht weit. Die Ladezeit zwischen den Blitzzündungen nimmt zu und der Zweck ist somit nicht mehr gewährleistet. Der vorzeitige Wechsel ist nun fällig.

Ebenso wie der Blitz, ist auch der GPS-Ampfänger ein eifriger Konsument an Energie. Je nach dem, wie das Aufnahmeintervall und der Abgleich mit den GPS-Satelliten eingestellt ist, wird pro Tag auch schnell mal eine AA-Batterie fällig. Wenn jetzt noch im Eifer des Gefechts der Rucksack im Auto liegen gelassen wird und der GPS-Empfänger  somit energiereich um jedes Satelliten-Signal kämpft, dann ist bereits nach einer Nacht die nächste Zelle fällig.

 

Weitere fleißige Stromverbraucher sind die Funktastatur- und Maus. Je nach Intensität der Nutzung, sind hier 6x AA Zellen pro Monat als durchlaufender Posten zu vermelden.


Zum Glück werden viele der genutzten Endgeräte mit Standardzellen versorgt, also mit AA und AAA. Hier gibt es viele Ladegeräte auf dem Markt, die genau dieses Bedürfnis abdecken.

Wenn jetzt eine Rechnung eröffnet wird, wie schnell sich ein Ladegerät mit den entsprechenden Zellen amortisieren kann, dann ist es ein Wunder, dass nicht häufiger zu Akkus gegriffen wird, sondern die Einweg-Batterien immer noch ganz vorne mitspielen.

Und mal abgesehen von dem ökonomischen Gedanken, ist sicher auch die Umwelt dankbar. Hier kann doch schnell etwas sinnvolles für unser Gewissen getan werden, Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen - genial!

Rechenbeispiel: Amortisierung eines Ladegeräts

Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Anschaffung in eine Ladegerät und in die entsprechenden Akkus amortisiert hat. Wenn man von der Grundannahme ausgeht, dass man ein gutes Ladegerät mit 4 AA Zellen bereits für 18€ erhält und sich dann noch drei Sätze á 4 AA Akkus für 22€ dazu erwirbt ist man bei Gesamtkosten von rund 40€. Für die Investition in das Ladegerät samt Akkus in Höhe von 40€ würde ich je nach Angebot um die 140 Alkalinen Markenbatterien erhalten. Bei dem oben aufgeführten Verbrauchern komme ich auf einen monatlichen Verbrauch von 20 Zellen im Monat. Daher ist das schöne Akkuladegerät samt Akkus bereits nach sieben Monaten amortisiert. Das ist doch eine sehr angenehme Rechnung für den Nutzer.


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