Fototechnik Für Spotter

Stativ

Es gibt immer wieder mal Situationen, in denen man nicht die üblichen 90° Bilder von Fliegern aufnehmen will. Um seinen Spieltrieb auszuleben, ist die Mitnahme eines Stativs eine gute Maßnahme. Mit diesem kann man beeindruckende Nachtaufnahmen erstellen, zum Beispiel Langzeitbelichtungen von Flughäfen. Mit einem Stativ ist es so möglich, die Dynamik der Situation abzubilden.

Ich nutze gerne recht schwere Stative, da diese weniger zum Wackeln neigen. "Eigenschwer" ist hier das Motto, teilweise hänge ich auch noch den Fotorucksack in die dafür vorgesehene Öse des Stativs. Die Extra Kilo beruhigen das ganze Konstrukt dann nochmal ungemein und lassen auch bei leichtem Wind ein Bild ohne Verwacklungsunschärfe zu. Weiter unten sind exemplarisch ein paar typische Stative aufgeführt.  

Mit einem kleinen Reisestativ kann man nicht viel falsch machen. Es ist schnell aufgebaut und man kann jede Szene schnell einfangen.

Manfrotto MKBFRC4-BH BeFree Carbon Reisestativ

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Auch für dieses Reisestativ gilt, dass es sehr schnell einsatzbereit ist. Somit sind wohl komponierte Bilder, am Tag und auch in der Nacht möglich.

Gitzo Traveler Stativ Kit Series 0, 4-Segmente mit Kopf GH1382T

Bildquelle: Amazon.de*



Einbeinstativ

Ganz unabhängig vom oben beschriebenen Nutzen eines Stativs, sind auch Einbeinstative nicht zu verachten. Bei einem langen Tag auf einer Flugshow ist es ungemein entlastend, wenn die schwere Kamera- und Objektivkombi auf einem Einbeinstativ ruht. Auch wird bei langen Brennweiten so das Risiko des Verwackelns minimiert.

Mit diesen kleinen und leichten Einbeinstativen kann man eigentlich nichts falsch machen. Man sollte sich sich allerdings entscheiden, wieviel Segmente es haben soll. Dies hat Einfluss auf das Packmaß.

Manfrotto MPMXPROA4 Foto-Einbeinstativ schwarz

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Auch muss man sich für ein entsprechendes Material entscheiden. Hierbei geht es um den Preis und das Gewicht. Leichtes Karbon darf man entsprechend bezahlen.

Monopod Series 2 Carbon 4 sections GM2542

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Bohnensack

Nicht immer kann ein sperriges Stativ- oder das Einbein mitgeführt werden. Um hier trotzdem einen ruhigen und variablen Auflagepunkt sein Eigen nennen zu können, bietet sich der Bohnensack als ein guter Begleiter an. Er ist formbar und so kann die DSLR mit aufgesetztem Objektiv je nach Wunsch ausgerichtet werden. Nach kurzer Einarbeitungsphase möchte man das Utensil immer dabei haben und es nie mehr missen.

Bildquelle: Amazon.de*

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Die größeren Varianten des Bohnensacks lassen sich auch in das komplett geöffnete Autofenster legen. So hat der bequeme Spotter, der sein Auto richtig ausgerichtet hat, die Möglichkeit Bilder direkt aus dem Auto heraus zu erstellen. Das ist dann in etwa wie bei einer Fotosafari.

Wer Abseits von Flugzeugen auch mal etwas anderes fotografieren möchte wie zum Beispiel Architektur, der ist auch hier sehr gut mit dem Stativersatz beraten. In einer Stadt fällt ein Bohnensack weit weniger auf als ein Stativ. Unter Beobachtung kann der Sack samt Kamera schnell mal auf dem Bodenpositioniert werden. Jetzt kurz auf manuellen Fokus umschalten, das Objektiv ganz knapp vor unendlich gestellt, Spiegelvorauslösung aktiviert und schon kann der Timer runterlaufen. Ein verwackelungsfreies Nachtbild, auf Langzeitbelichtungsbasis sollte nun das überragende Ergebnis sein.



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